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GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik international mbH
Niederlassung SLV Berlin-Brandenburg
Schweißtechnik - WeiterbildungschweißenSchweißtechnik Indrustrie

Geschichte der SLV Berlin-Brandenburg

1928 bis 2013

1927 gründete der Verband für Autogene Metallverarbeitung (VAM), ein Vorgängerverband des DVS, die erste öffentliche Ausbildungsstätte für Schweißtechnik – die SLV Berlin – in Berlin-Charlottenburg. Von Anfang an stand diese Einrichtung der gesamten Industrie zur Verfügung.

Die SLV Berlin-Brandenburg ist die älteste SLV Deutschlands; sie hat ein Stück Geschichte der Schweißtechnik mitgeschrieben. Geprägt wurde sie durch politische Ereignisse und durch ständige Entwicklungen in der Schweißtechnik. Heute ist die SLV Berlin-Brandenburg sowohl regional und auch zunehmend im Ausland ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Schweiß- und Fügetechnik. Ihre Aktivitäten umfassen die Gebiete schweißtechnische Ausbildung, Qualitätssicherung, Werkstofftechnik und Forschung.

Wichtige Ereignisse in unserer Geschichte im Überblick:

1927 Gründung der Lehr- und Versuchswerkstätte für Schweißtechnik (spätere SLV)
Leiter wird Obering. Hans A. Horn
Erster Autogen-Schweißlehrgang in der SLV Berlin
1928 Erste deutsche Autogen-Lehrschweißer-Prüfung in der SLV Berlin
1929 Erster Elektro-Schweißlehrgang in der SLV Berlin
1939 Mit Kriegsbeginn wird die SLV Berlin „wehrwirtschaftlich wichtiger Betrieb“; damit zunehmend wehrtechnisch zweckmäßige Ausbildung, speziell für die Luftfahrt
1940 Die VAM-Großlehrwerkstätten Berlin, Duisburg, Halle und Kattowitz schließen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen und tragen alle den einheitlichen Namen Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt
1942 Die SLV Berlin wird Wehrmachtsbetrieb, schweißtechnische Betreuung aller deutschen Flugzeugwerke
1943 Die SLV Berlin erhält eine Abt. Luftfahrt mit dem Standort Forst/Lausitz als Außenstelle
1945 Bei Kriegsende zählt die SLV 49 Beschäftigte; Aufbauarbeit, erste praktische Lehrgänge
Gründung der Arbeitsgemeinschaft Schweißtechnik Berlin e.V. als Träger der SLV
1946 Erster Nachkriegs-SFI-Lehrgang für die Reichsbahn
1951 Auftrag an Obering. Wilhelm Raidt zur Gründung der späteren Schweißtechnischen Versuchslehranstalt (SVL) im Ostteil Berlins
1952 Offizielle Eröffnung der SVL in Adlershof
1955 Umzug der SVL nach Wilhelmsruh
1958 Dr. Karl-August Ebert wird neuer Leiter
1961 Bau der Berliner Mauer, die SLV hat 22 Beschäftigte; die SVL 63.
1962 Herr Dr. Harald Fiehn wird neuer SLV-Leiter
1965 Grundsteinlegung für einen neuen Gebäudekomplex der SVL in Berlin-Pankow
1967 Herr Dipl.-Ing. Spannhake wird neuer Leiter der SLV
1968 Die SVL wird vom Zentralinstitut für Schweißtechnik (ZIS) als Abteilung Rationalisierung übernommen
Herr Dr.-Ing. Schlebeck wird Nachfolger des Obering. Raidt
1970 Grundsteinlegung für ein neues SLV-Gebäude in der Luxemburger Straße in Berlin-Wedding
1972 Einweihung im Juni 1972
1973 Herr Dr.-Ing. Karl Teske wird neuer SLV-Leiter
1978 Herr Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krüger wird neuer SLV-Leiter. Mit „Schweißen im Verkehrsmittelbau“ wird für die folgenden Jahrzehnte ein neuer Schwerpunkt in der Forschung gesetzt
1989 Mauerfall
1990 Erstes Treffen der Leiter der SLV und ZIS
Konzept für die Zusammenführung beider Einrichtungen
1991 Gründung der SLV Berlin GmbH mit den Betriebsstellen Wedding und Pankow
Geschäftsführer wird der SLV-Leiter Herr Prof. Dr. Krüger
1995 Namensänderung in SLV Berlin-Brandenburg GmbH
2001 Neuer SLV-Leiter wird Herr Dr.-Ing. Kalla
Verschmelzung der SLV Berlin-Brandenburg mit GSI - Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH
2003 Herr Dr.-Ing. Paulinus übernimmt die Leitung der SLV Berlin-Brandenburg NL der GSI mbH
2017 Herr Dr.-Ing. Matthias Pöge wird neuer Niederlassungsleiter der GSI mbH NL SLV Berlin-Brandenburg